„Weniger Titel, mehr Talent“
Der Lebenslauf verliert an Gewicht. Zumindest dort, wo Unternehmen beginnen, anders hinzuschauen. Jahrzehntelang galt der formale Werdegang als entscheidendes Auswahlkriterium: Abschluss, Universität, Stationen. Wer die
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Der Lebenslauf verliert an Gewicht. Zumindest dort, wo Unternehmen beginnen, anders hinzuschauen. Jahrzehntelang galt der formale Werdegang als entscheidendes Auswahlkriterium: Abschluss, Universität, Stationen. Wer die
Kündigungen hinterlassen Spuren. Nicht nur im Lebenslauf, sondern im Selbstbild. Wer seinen Job verliert oder verlässt, steht oft vor einer doppelten Herausforderung: der Suche nach
Lange Zeit schien die Sache eindeutig: Abschlüsse, Zertifikate, Fachwissen. Wer in der Arbeitswelt bestehen wollte, sammelte Hard Facts wie Trophäen. Noten wurden zur Währung, Lebensläufe
Es gibt Dokumente, die über Jahre wachsen und trotzdem erstaunlich leblos bleiben. Der Lebenslauf gehört oft dazu. Station reiht sich an Station, Titel an Titel,
Kündigungen gelten in vielen Unternehmen noch immer als notwendiger Kostenfaktor. Abfindungen werden kalkuliert, juristische Risiken minimiert, der Blick ist nach innen gerichtet. Doch was eine
Trennungsgespräche gelten in vielen Unternehmen noch immer als notwendiges Übel. Sie werden juristisch vorbereitet, sachlich geführt, möglichst schnell abgewickelt. Für die Betroffenen bleiben oft Leere,
Restrukturierungen gehören inzwischen zum Normalzustand der Arbeitswelt. Kaum ein Unternehmen bleibt dauerhaft verschont von Reorganisationen, Stellenabbau, Standortverlagerungen oder strategischen Neuausrichtungen. Was in Präsentationen nüchtern als
Lange galt Konkurrenz als Treibstoff des Fortschritts. Wer schneller war, klüger, besser geschützt, gewann. Patente sicherten Vorsprünge, Silos schützten Wissen, Entwicklungsabteilungen arbeiteten abgeschottet wie Hochsicherheitslabore.
Wenn Unternehmen über Motivation sprechen, greifen sie gern zu Kennzahlen. Engagement-Scores, Fluktuationsraten, Zufriedenheitsindizes. Doch wer mit Mitarbeitenden spricht, merkt schnell: Geblieben wird selten wegen einer
Als der Europäische Datenschutzausschuss im Frühjahr eine Warnung zu KI-gestützten Personalentscheidungen veröffentlichte, blieb die Reaktion in vielen Unternehmen erstaunlich verhalten. Dabei ist die Botschaft eindeutig:
Als die Boston-Consulting-Group-Partnerin Rocío Lorenzo vor einigen Jahren die Innovationskraft europäischer Unternehmen untersuchte, stieß sie auf einen Zusammenhang, der bis heute in Vorstandsetagen zirkuliert: Managementteams
Als Jana Reimers ihr Team-Meeting startet, füllen sich die Kacheln auf dem Bildschirm wie kleine Bühnen: Köln, Warschau, Bangalore. Ein globales Mosaik, zusammengehalten durch brüchige
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