Deutsche Arbeitswelt – nach Corona “zurück in die Steinzeit”?

„Unternehmen wollen zurück ins Büro“, „Mehrheit der Firmen will zurück zur Dauerpräsenz im Büro“ sind Überschriften zur Studie des Institut der deutschen Wirtschaft. 1.200 Firmen wurden befragt, zwei Drittel möchten nach der Corona-Krise nicht mehr Home-Office als vor der Krise ermöglichen.

Während es ein normaler Impuls ist, sich wieder auf persönlichen Austausch, Begegnungen, soziale Kontakte zu Kollegen und die so wichtigen und inspirierenden Gespräche auf den Fluren zu freuen – diese Überschriften sind zutiefst ernüchternd. Sollte nicht vielmehr im Vordergrund stehen, wie wir besser arbeiten und leben wollen, als einfach nur auf „Reset“ zu klicken? Man muss sich fragen, an welcher Stelle remote work, home-office und andere Modelle ihre Stärken haben, und wo physische Begegnungen ihren Mehrwert haben. Kommt es nicht auf die Balance an, mit dem Ergebnis möglichst effizienter und effektiver Arbeit bei verbessertem Einklang mit dem Privatleben?

Nicht nur innovationsfreudige Unternehmen und diejenigen, die offen für  kulturellen Wandel sind, sollten dies ohne Scheukappen diskutieren – sondern auch und grade die Skeptiker und diejenigen, die in diesen traurigen Überschriften abgebildet werden. Lasst uns diese Diskussion führen!

Hier der Trigger für diesen Beitrag, vom WDR.

(tx)

 

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