xinonet.blog » x-pertenschnack: Unsere Beiträge zu Branchenthemen

Neulich auf dem Kongress

Mia Wong bloggt

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Kongresse, Tagungen, Konferenzen haben etwas ungeheuer Beruhigendes, denn die Dinge geschehen einfach immer nach dem gleichen verlässlichen Grundmuster. Vom Empfangscounter, über das Mittagsbuffet, bis hin zur abschließenden Podiumsdiskussion.

Es ist 9.30 Uhr,  ich melde mich brav bei der BWL-Studentin im blauen Hostessen-Kostüm am Empfangs-Counter und breche schon bevor es losgeht unter der Last eines zentnerschweren Jutebeutels mit Unterlagen zusammen, die die exorbitante Werthaltigkeit des bevorstehenden Happenings dokumentieren will. Routinierte Seminartouristen wie ich wissen allerdings, dass die Präsentation des interessantesten Vortrags in der Regel ohnnehin fehlt und passen ihre Erwartungshaltung schon früh an.

Bunte Parade der Referenten.

Strategie gegen Fachkräftemangel

Gutes Interview bei ChannelPartner mit Michael Santifaller, Vorstandsvorsitzender der Santix AG zum Thema Fachkräftemangel in der IT-Branche:  http://bit.ly/Rt0NqK

Unsere Argumente!

Neulich im Wartezimmer

Mia Wong bloggt

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Schon wieder ein Meeting. Unser Vertriebschef wird die Runde gleich wieder mit seinen Privatgeschichten langweilen und die nervige Kollegin aus dem Marketing wird sich in ihren “Noch-ist-nicht-alles-von-jedem-gesagt-worden-Endlosschleifen” ergehen. Peter wird diskret an seiner Feierabendeinkaufsliste feilen, und ich bin glücklich, wenn es nach zeitraubenden Stunden zurück an den Schreibtisch geht. Dann warten wir mal, daß das Meeting endlich zu Ende geht. Warten..

Eigentlich besteht das ganze Leben nur aus Warten.

Egal, ob im Theater oder in Meetings, an Bushaltestellen, beim Arzt oder auf der Behörde. Unser Leben besteht regelrecht aus Warten, zumindest empfinde ich es so: Wir warten auf unsere Beförderung, das große Geld, die Rente, den richtigen Mann und darauf, dass es mal wieder richtig Sommer wird. Erst gestern habe ich auf den Babysitter gewartet, dann auf den Bus. Auf den Bus, der mich zum Arzt gebracht hat. Genau genommen hat er mich aber nicht zum Arzt, sondern in sein „Warte“-Zimmer gebracht. Vorausschauend wie ich bin, bringe ich mir ein Buch mit, wenn ich erwarte, warten zu müssen. Beim Arzt oder auf einer Behörde. Am liebsten würde ich deshalb sofort die Krankenkasse wechseln. Von mir aus auch das Land. Aber auch da kann ich lange warten. Ich habe auf Sie gewartet, beschwert sich der, der sich im Recht glaubt. In Wahrheit wartet immer einer auf den anderen. Wer gerne wartet, signalisiert, dass er auf dieser Welt nichts mehr zu erwarten hat. Weil die Termine dicht auf dicht folgen, warten wir eigentlich auf die Zeit bis zum nächsten Warten. Wir können uns nicht wehren gegen die Zumutung des Wartenmüssens, das ist das Schlimmste daran. Wer weggeht, sich aus der Schlange verabschiedet, muss nur noch länger warten, bis er sich das nächste Mal anstellen darf. Also rät die innere Stimme sanft: Stell dich nicht so an, warte lieber jetzt als später. Am Schlimmsten ist für mich aber, dass ich bei jedem neuen Warten nicht weiß, wie lange es diesmal dauern wird…
Zum Glück bin ich damit aber nicht länger alleine.
Wir – die bislang schweigsame leidende Minderheit der Wartekranken, sind auf irgendeine wundersame Art und Weise erhört worden, denn das Warten hat neuerdings eine geradezu beruhigende Endlichkeit bekommen: In Ämtern ziehen wir Zahlenkärtchen und verfolgen auf einem Display über der Tür, wie weit die eigene Nummer noch entfernt ist; an U-Bahn-Haltestellen werden die Minuten bis zum nächsten Zug heruntergezählt; Musikplayer zeigen an, an welcher Stelle eines Songs wir uns befinden; und sogar Pappschilder neben endlosen Schlangen geduldiger Kunstfreunde messen die Zeit: »Ab hier noch eine Stunde bis zum Eingang der Ausstellung«. Die allerneueste Entwicklung ist wohl die so genannte »Restrot-Ampel«, die einen Countdown bis zur nächsten Grünphase vollführt. Ihre Wirkung wurde sogar wissenschaftlich untersucht, der Effekt auf das menschliche Nervensystem war deutlich: Zwanzig Prozent der Fußgänger, die früher bei Rot über die Straße gegangen wären, brachten nun die Ruhe auf, tatsächlich auf das grüne Männchen zu warten.
Großartige Idee!
Ich kann es kaum abwarten: Gleich morgen werde ich vorschlagen, eine „Rest-Meeting-Ampel“ in unserem Konferenzraum aufzustellen.
Alles wird gut, Eure Mia!

Beste Karriereaussichten über Weiterbildung

Weiterbildungsengagierte Arbeitnehmer werden belohnt und der Chef gleich mit dazu. Das geht aus der aktuellen Studie TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2012“ hervor. Denn der Fachkräftemangel ist kein Modewort, sondern längst Realität. Mitarbeiter, die Initiative zeigen und sich für den Beruf weiterbilden, sammeln auf jeden Fall Pluspunkte bei ihrem Chef und können mit Unterstützung und besten Karriereaussichten rechnen. Daß Weiterbildung gleichzeitig ein Instrument zur Mitarbeiterbindung ist, bringt den Unternehmen wichtige Vorteile. Die Strategie geht auf: denn sie hilft Fachkräfte aus den eigenen Reihen zu entwickeln, Wissen im Unternehmen zu halten und Mitarbeiter zu motivieren.

 

Karriereturbo Weiterbildung

Karriereturbo Weiterbildung

 

Leitfaden für Gehaltsverhandlungen

Wer überdurchschnittlich viel leistet, sollte auch mehr Gehalt bekommen. Und das bitte unabhängig von der Krise. Wie IT-Fachkräfte mehr Gehalt aushandeln finden Sie in dem Artikel bei ChannelPartner: http://bit.ly/PqO0AT

Ein  guter Leitfaden, finden wir!

Neulich am Briefkasten

Mia Wong bloggt

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Die Schweden duzen sich. Mich neuerdings auch. Genau genommen seit gestern morgen, als ich die Post raufholte.

„Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“ fragte mich da der neue Geschäftsführer eines großen Möbelhauses aus der Heimat von Pippi Langstrumpf und Abba. Hej, die Schweden, die haben es halt drauf! Wie unkompliziert es dort doch zugeht! Wie sich die lässige Freundlichkeit der Menschen noch in diesem sprachlichen Detail spiegelt! Ein deutsches Möbelhaus hätte bei einer solchen Aktion wahrscheinlich eine krampfige Passivform à la “Wird noch gewohnt oder schon gelebt?” gewählt. Sehr sexy… Noch unverfänglicher wäre dann nur noch: “Gefällt die Wohnung noch oder hat das Leben schon begonnen?”

Zoll und Reise: Cobra und Krokodil im Reisegepäck

 

Grüner oder roter Ausgang? Je exotischer, desto teurer am Zoll. Aus diesem Grund bietet die Gratis-App Zoll und Reise für Android-Smartphones und iPhones umfassende Informationen darüber, welche Mitbringsel im Urlaubsland gesetzmäßig erworben werden können und ab welcher Menge sie nicht mehr steuer- und zollfrei sind.

Eine Kobra in Reisschnaps ist in vielen asiatischen Ländern schon für umgerechnet sieben Euro zu haben – da das verbotene Souvenir aber gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen verstößt, müssen Urlauber hier mit mindestens 150 Euro Bußgeld rechnen.

Die App funktioniert auch offline, so dass im Ausland keine hohen Roaming-Gebühren fällig werden.

Superschnelles Netz LTE in 50 Städten

Bis zum Jahresende will die Deutsche Telekom in 100 deutschen Städten das schnelle Mobilfunknetz LTE anbieten. Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde sind dann wahrscheinlich möglich. Geplant sind zum 1. Juli bereits 50 Städte am Netz zu haben, darunter auch Berlin, Bremen, Bochum und Stuttgart. Konkurrent Vodafone bietet derzeit LTE mit Bandbreiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde an und betreibt ebenfalls schon 100-Megabit-Stationen. Mit einer offensiveren Vermarktung von Seiten Vodafone ist sicher zu rechnen.

Endlich, wir freuen uns auf jeden Fall auf drahtloses Tempo!

Neulich beim Italiener

Mia Wong bloggt

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Neulich beim Italiener war sie plötzlich wieder da, die Reziprozität. Diesmal hatte sie die Gestalt eines Grappa angenommen. Selbstlos, verführerisch und gänzlich ohne Aufforderung trat sie in mein Leben, wie das so ihre Art ist. Überhaupt ist sie eine Meisterin der Verkleidung. Anderenorts tritt sie auch schon mal als Glückskeks oder Pflaumenschnaps auf. Die Reziprozität ist nicht nur eine sichere Bank auf der Zielgeraden einer Scrabble-Runde, sie steht auch für den wohl ältesten Mechanismus der Menschheit:

Wie Du mir, so ich Dir.

Neulich beim Fußball

Mia Wong bloggt

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Was für ein spannendes Spiel!

Die Jungs in weiß haben die in den roten Hemden zum Glück in Grund und Boden gespielt. Zwei von den weißen Hemden haben dabei zwei Tore geschossen. Einer im roten Hemd ein Tor.

Drei Tore in einem Spiel, Wahnsinn!

Aber dann kam der Teil der Fußballübertragung, auf den ich am meisten stehe: Die Interviews!